1 – Folge einem guten Beispiel. Eine Studie prüfte, wie Studierende auf Beispiele besonders guter oder schlechter Fitness reagierten. Mehr Menschen ließen sich von guter Fitness motivieren, weil sie diese selbst für erreichbar hielten. Das ermutigte sie zu besserer Ernährung und mehr Bewegung. Natürlich solltest du dich nicht zu stark auf den Erfolg anderer konzentrieren, denn jeder Mensch ist anders. Als kurzfristiger Anstoß können gesunde Vorbilder aber helfen – etwa ein Trainer, dem du online folgst, oder ein gesund lebender Freund, mit dem du sprichst.
Dein zukünftiges Ich
Oft trainieren wir aus kurzfristigen Gründen, etwa für einen Urlaub. Regelmäßige Bewegung kann auch die langfristige Gesundheit unterstützen und das Risiko verschiedener chronischer Erkrankungen senken. Dieser Nutzen ist nicht für jeden Menschen und jede Krankheit ein fester Prozentsatz. Wähle eine Routine, die dir genug Freude macht, um sie zu wiederholen.
3 – Deine nächsten Ziele. Ziele geben einen Fokus und halten die Motivation aufrecht. Hast du eines erreicht, setze ein neues – und zwar konkret, mit Zeitrahmen und klarem Weg dorthin. Beispielsweise: in drei Monaten fünf Kilometer in 30 Minuten laufen, dafür zweimal wöchentlich laufen und einmal ins Studio gehen oder einen neuen Kurs beginnen.
Ziehe einen Trainer in Betracht
Ein passender Personal Trainer kann helfen, einen Plan zu entwickeln, Ziele zu besprechen und praktische Hindernisse zu überwinden. Das ist kein garantierter Motivationsschub: Frage nach der Arbeitsweise und probiere eine Einheit aus, um zu sehen, ob die Zusammenarbeit zu dir passt.
5 – Motiviere dich selbst. Es klingt wie ein Disneyfilm, aber die Fähigkeit dazu steckt bereits in dir! Die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan untersucht, wie selbstmotiviert und selbstbestimmt unser Verhalten ist. Drei Faktoren sind entscheidend: Kompetenz, also das Gefühl, etwas gut zu können; Verbundenheit mit anderen; und Autonomie, also Kontrolle über das eigene Leben. Sind alle drei vorhanden, wächst die Motivation. Fehlt etwas, kann Arbeit an einem oder mehreren Bereichen helfen. Eine Studie von 2017 verband Selbstbestimmung ebenfalls mit höherer sportlicher Aktivität.
Quellen und weiterführende Informationen
Die redaktionellen Korrekturen orientieren sich an folgenden Gesundheitsinformationen.