Ein Stepper kann nicht hellsehen. Er versucht zwar, den Verbrauch zu berechnen, kennt aber deine Körperzusammensetzung nicht. Manche Geräte fragen nicht einmal nach Gewicht oder Geschlecht. Die Anzeige ist eine Schätzung und kann sich von Gerät zu Gerät unterscheiden.
Mythos 2: Frauen sollten keine Gewichte heben, weil sie sonst wie professionelle Bodybuilder aussehen.
Krafttraining kann Frauen ebenso wie Männern nutzen. Muskelwachstum hängt von Trainingsreiz, Ernährung, Erholung und individuellen Faktoren ab. Ein professioneller Bodybuilding-Körper entsteht nicht allein dadurch, dass du gewöhnliche Krafteinheiten in deine Woche einbaust.
Bewegungsempfehlungen für Erwachsene umfassen die Kräftigung großer Muskelgruppen an mindestens zwei Tagen pro Woche. Zusätzliche Muskulatur benötigt Energie. Einige Pfund mehr Muskeln rechtfertigen jedoch kein Versprechen von täglich Hunderten zusätzlich verbrannten Kalorien oder mehreren Pfund Fettverlust pro Woche.
Mythos 3: Pulsmesser wissen genau, wie hart du trainierst.
Ein Herzfrequenzmesser kann hilfreich sein; Messung und Interpretation haben aber Grenzen. Verbinde die Information mit deinem Empfinden und gegebenenfalls dem Sprechtest: Bei mäßiger Belastung ist Unterhaltung meist noch möglich, bei intensiver Belastung wird sie schwieriger. Weder eine Uhr noch subjektive Anstrengung misst den Energieverbrauch perfekt.
Mythos 4: Dein Gewicht sagt alles aus.
Geh einen Schritt von der Waage zurück. Gewicht ist nicht der einzige Fitnessmaßstab. Unabhängig von sichtbaren Gewichtsveränderungen können einige Monate mehr Bewegung Risiken wie erhöhten Blutzucker und Blutdruck reduzieren. Training macht dich insgesamt gesünder.
Mythos 5: Training mit geringer Intensität verbrennt mehr Fett.
Niedrige und höhere Intensitäten können beide zur Fitness beitragen. Der Anteil der während einer Einheit aus Fett gewonnenen Energie ist nicht dasselbe wie langfristiger Körperfettverlust. Gesamtaktivität, Ernährung und eine dauerhaft machbare Routine sind wichtiger als die Suche nach einer einzelnen Fettverbrennungszone.
Mythos 6: Ohne Schmerz kein Fortschritt.
Gut, dass dies ein Mythos ist! Etwas Anstrengung oder Unbehagen beim Training ist in Ordnung. Echte Schmerzen solltest du jedoch niemals verspüren.
Mythos 7: Dehnen verhindert Verletzungen vollständig.
Leider passieren manchmal trotzdem Verletzungen. Wärme dich vor dem Training auf und berücksichtige auch dynamisches Dehnen, bei dem du verschiedene Bewegungsabläufe ausführst, um die Beweglichkeit anzuregen.
Quellen und weiterführende Informationen
Die redaktionellen Korrekturen orientieren sich an folgenden Gesundheitsinformationen.