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Warum Unternehmen in die Fitness ihrer Beschäftigten investieren sollten

Wer bei Google arbeitet, ist beim Thema Fitness gut versorgt: betriebliche Fitnesszentren, Kurse und kleine Küchen für gesunde Snacks. Das Unternehmen investiert in die Fitness seiner Beschäftigten, und die Vorteile scheinen klar. In einer HealthFitness-Befragung von 2017 führten 92 Prozent der Personalverantwortlichen die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens auf die eigenen Fitnesszentren zurück. Solche Einrichtungen machen Arbeitgeber für Bewerber attraktiver und bieten weitere Vorteile. Beschäftigte profitieren von weniger Stress, besserer Leistungsfähigkeit und besserer körperlicher und psychischer Gesundheit. Unternehmen profitieren von höherer Produktivität, weniger Fehlzeiten und Erkrankungen sowie besserer Zusammenarbeit.

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Es wurde viel in die Erforschung der Zusammenhänge zwischen Fitness, Gesundheit und Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz sowie ganzheitlichem Wohlbefinden investiert. Unternehmen wie Google betten Fitness in Gesundheitsprogramme ein, die von Beratung und Unterstützung bis zu lebenslangem Lernen reichen. Dieser Trend zeigt sich in den gesamten USA. Dort sollte der Markt für betriebliche Gesundheitsdienstleistungen bis 2021 einen Wert von etwa 11,3 Milliarden Dollar erreichen.

In Großbritannien verlief die Einführung laut einem Bericht der Health Work Wellbeing Executive langsamer. Unternehmen mit solchen Programmen konnten jedoch weniger Krankheit und Fehlzeiten, geringere Fluktuation, höhere Zufriedenheit und mehr Produktivität nachweisen. Besonders interessant sind die belegten Erträge der Investitionen. Ein Unternehmen erhielt bei Maßnahmen für körperliches Wohlbefinden innerhalb eines Jahres für jedes investierte Pfund einen Gegenwert von 2,67 Pfund.

Nicht jedes Unternehmen kann ein eigenes Fitnessstudio einrichten. Trotzdem lässt sich ein Gesundheitsprogramm mit Bewegung umsetzen. Mögliche Ideen sind:

Regelmäßige Kurse im Besprechungsraum

Ein externer Trainer mit einer bestimmten Spezialisierung kann vor Ort einen Kurs anbieten. Ein wichtiger Erfolgsfaktor betrieblicher Programme ist der einfache Zugang. Kurse innerhalb des Büros erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Teilnahme. Viele Angebote wie HIIT oder Zirkeltraining passen in einen Besprechungsraum, über den die meisten Unternehmen verfügen.

Kooperation mit einem örtlichen Fitnessstudio

Fehlt im Betrieb der Platz, bietet eine vereinbarte Mitgliedschaft im Studio einen besonderen Trainingsanreiz. Unternehmen wie die Reisemarke Party Hard Travel nutzen dieses Modell und motivieren ihre Beschäftigten zusätzlich, jede Woche persönliche Fitnessziele zu erreichen.

Vereine und Mannschaften

Ein Team kann Beziehungen und Zusammenhalt stärken, während die Beschäftigten fitter werden. Fußball oder Netball sind Beispiele; grundsätzlich eignet sich jede Aktivität mit Mannschaftscharakter.

Lauf- oder Spaziergruppen

Gesundheitsforschung zeigt, dass Inaktivität viele gesundheitliche Probleme mitverursacht. Menschen sitzen schlicht zu lange. Feste tägliche Spazier- oder Laufgruppen, vielleicht unter externer Anleitung, unterbrechen acht Stunden am Schreibtisch. Als zusätzlicher Vorteil kehren die Beschäftigten häufig produktiver zurück.

Gemeinsame Fitnessangebote

Größere Unternehmen können regelmäßig eigene Einheiten wie HIIT in einem örtlichen Studio organisieren. So können Beschäftigte außerhalb der Arbeit abschalten und Stress abbauen. Ihnen dabei zu helfen, Fitness selbstverständlich in den Alltag zu integrieren, sollte eine zentrale Priorität sein.

Die britische Bevölkerung wächst und wird zugleich älter. Dadurch werden Fitness- und Gesundheitsprogramme wichtiger denn je. Die Arbeit findet zunehmend am Schreibtisch statt, und die Erwartungen an den Arbeitsplatz verändern sich. Beschäftigte haben mehr Wahlmöglichkeiten, für wen und wie lange sie arbeiten. Unternehmen müssen sich im Wettbewerb laufend verbessern. Für die meisten ist ein Fitnessprogramm für Beschäftigte eine besonders wirksame Lösung für künftigen Erfolg.

Über diesen Archivbeitrag

Der Artikel basiert auf dem historischen Originaltext. Persönliche Werbung, Kontaktdaten und Bezüge zum früheren Trainingsanbieter wurden entfernt. Keith McNiven wird als ursprünglicher Autor genannt und ist kein aktueller GYMSIDER-Trainer. Zeiten, Produkte und Empfehlungen entsprechen dem Stand der Archivquelle.

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